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Kleiner Klima-Gipfel

Es geht um Strategie und Schwerpunkte

Frankfurt steht am Wochenende im Zeichen der Nachhaltigkeit: Die kleine Schwester der UN-Klimakonferenz tagt am Main. Ein kleiner Klima-Gipfel für den großen Fortschritt.
In Frankfurt gibt‘s am Wochenende einen kleinen Klima-Gipfel. Parallel zu dem jährlichen UN-Klimakonferenz-Marathon, der dieses Mal im mexikanischen Cancún stattfindet, tagt der Vorstand des „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder“. Die Vorstandsmitglieder aus Italien, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland diskutieren und entscheiden über die Klimaschutz-Strategie und die Schwerpunktthemen, auf die sich das Städtenetzwerk im kommenden Jahr konzentrieren wird.

Dem vor zwanzig Jahren gegründeten Klima-Bündnis gehören inzwischen mehr als 1500 Städte und Gemeinden in 18 europäischen Ländern an. Sie haben sich verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren sowie die tropischen Regenwälder und die biologische Vielfalt weltweit zu schützen. „Das Klima-Bündnis ist eines der erfolgreichsten Städtebündnisse der Welt und ein Antreiber für die EU und die Nationalstaaten“, kommentiert Manuela Rottmann, Schatzmeisterin des Klima-Bündnis und Umweltdezernentin in Frankfurt. „Bei uns bestimmt nicht der Langsamste das Tempo, sondern wir spornen uns gegenseitig an.“

Nach der enttäuschenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im vergangenen Jahr hatte der Vorstand beschlossen, nicht nach Cancún zu reisen. Neben den vermiedenen CO2-Emissionen für den Flug soll damit ein Zeichen gesetzt werden, dass die Klima-Bündnis-Kommunen sich auf wirksamen Klimaschutz vor Ort konzentrieren und nicht auf ein internationales Abkommen warten. Denn Klimaschutzmaßnahmen, wie Wärmedämmung, der Einbau effizienter Heizungsanlagen oder die Nutzung von erneuerbaren Energien, fördern die lokale Wirtschaft.

„Im Klimaschutz steckt eine große Chance für die Städte“, so Rottmann. „Wer als erstes von fossilen Rohstoffen wegkommt und sich für den Klimawandel wappnet, wird zum attraktivsten Standort für Firmen und Einwohner.“
 
3. Dezember 2010, 10.24 Uhr
Quelle: pia
 
 
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