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Neueröffnung in Sachsenhausen

Cri-Cri ist wieder da!

Als im Januar 2011 Cri-Cri am Roßmarkt 13 für immer die Türen schloss und Urban Outfitters wich, klaffte in Frankfurt für viele Kunden eine tiefe Lücke. Doch Cri-Cri ist wieder da! Seit Juni in der Schneckenhofstraße in Sachsenhausen.
Auf zu neuen Ufern! Ilse Kofler beschenkt Frankfurt wieder mit einer Cri-Cri-Filiale. Menschen, die auf der Suche sind nach einer besonderen Geschenkidee oder Einrichtungsgegenständen für gehobene Ansprüche, die haben nach einer kleinen Pause nun wieder eine Anlaufstelle. Dieses Mal nicht in der Innenstadt, dafür in Sachsenhausen nahe des Schweizer Platzes in der Schneckenhofstraße 10. Das Viertel verströmt mit Spezialitätengeschäften und Geschenkboutiquen ohnehin ein gewisses Savoir-Vivre, da passen die erlesenen Textilien, Geschirre und Töpfe, die Cri-Cri auf 77 Quadratmetern versammelt, perfekt ins Bild.

Ilse Kofler führt durch ihre Räume, die geschickt aufgeteilt sind und mit den ausgestellten Waren zu einer Entdeckungstour einladen. Schon draußen, vor dem Schaufenster, haben uns die maritimen Tassen und Teller von Lexington Company angelockt und auch der gedeckte Tisch mit Tellern, auf denen grüne Kräuter prangen, macht Lust auf Sommer. „Unser Sortiment stammt fast ausschließlich aus europäischen Manufakturen“, sagt Ilse Kofler. Sie zeigt uns kuschelige gestrickte Decken, die im Winter ein Lieblingsstück sein können, kostbare Dekostoffe, Tischtücher und Bettwäsche, Stores von Designer’s Guild, flauschige Handtücher, die viele Wäschen aushalten und immer noch in Form bleiben, Naturkosmetik von Pure Altitude, elegante Kerzenleuchter und Bilderrahmen von Lambert, japanische Messer und Kochtöpfe von de Buyer, wie sie laut Ilse Kofler von französischen Sterneköchen verwendet werden. Die Waren verströmen eine zeitlose Eleganz und sind ganz augenscheinlich von besonderer Qualität, so wie man es in den vergangenen Jahren vom Cri-Cri Cityhaus gewöhnt war. Zuvor jedoch, in den 1990er Jahren, als es noch viele Filialen in der Stadt und der Umgebung gab, waren es eher die preisgünstigen Geschenk- und auch Scherzartikel gewesen, die der Marke ihre Berühmtheit verliehen.

Doch günstige Anbieter auf dem Segment wie etwa Butlers und Depot gibt es zu Hauf, die beständigen Dinge aber fehlten. Ilse Kofler streicht über eine Tischdecke, deren edles Garn fein schimmert und sagt: „Das kann man Jahre lang benutzen. Wir verkaufen klassische Sachen, die immer schön sind.“ Die unifarbenen Servicesets, die es in Pink aber auch in Türkis oder Rot oder auch Gelb gibt, die kennen wir noch vom Rossmarkt und sie machen immer noch gute Laune.

Wer sich etwas besonderes zum Anziehen gönnen möchte, der sucht sich für nachts ein hübsches leinenes Hemd aus und für tagsüber einen der edlen Kaschmirstoffe aus dem Musterbuch. Daraus fertigt eine Schneiderin nach Kundenwünschen maßgefertigte Kleider an. Rund 500 Euro kostet das, dafür sitzt die Kleidung perfekt und niemand sonst trägt dasselbe.

Schöne Stöffchen bietet auch Meissen Home, die Textillinie des berühmten Porzellanherstellers, die sich perfekt für die Inneneinrichtung nutzen lässt. Und wem all das in der Schneckenhofstraße als Inspiration nicht reicht, der besucht Ilse Kofler in ihrem Geschäft in Dreieich. Dort war sie seit der Ladenschließung in der Frankfurter Innenstadt auch anzutreffen und wartete ab, bis sie wieder ein schönes Frankfurter Ladengeschäft in passender Lage gefunden hat. Und das ist ihr gelungen.

Sachsenhausen: Schneckenhofstraße 10, Tel. 66058200, Mo–Fr 10–19, Sa 10–18 Uhr
 
25. Juli 2013, 15.56 Uhr
Nicole Brevoord
 
 
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